201504.08
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What else? George Clooney Anwälte, die „Super-Zeitarbeiter“

Der Harvard Business Manager Edition 2/2015 bringt eine Sonderausgabe zum zeitgemäßen und zukünftigen Arbeiten: “Homo Digitalis: vernetzt, flexibel, mobil – so geht Arbeit heute”. Zentrale Aufsätze sind: „Die Zukunft der Arbeit“, „Ein neues Bündnis“, „Mehr schaffen am Küchentisch“ und „Der Aufstieg des Super-Zeitarbeiters“. Der letzte Beitrag ist die deutsche Übersetzung des erstmalig 2012 im Harvard Business Review veröffentlichten Beitrages „The Rise of the Supertemp“. Er beschäftigt sich mit der Gruppe der Hochqualifizierten, welche die Freiberuflichkeit als bewusst gewählte Alternative verstehen.

Zu dem Markt für unabhängige Experten geben die Autoren Greenstone Miller und Miller konkrete Empfehlungen. Führungskräfte sollten „sich klarmachen, wie Super-Zeitabeiter sowohl das Innovationspotential eines Unternehmens beleben als auch Vorteile für die Gesellschaft generieren können“. Schön ist auch folgender Vergleich eines Xenion Anwalts mit George Clooney: „In der Premiumsparte des Marktes definieren sich freie Experten über ganz besondere Kenntnisse, und sie verhalten sich wie George Clooney: Weil sie die Wahl haben, widmen sie sich Projekten, die sie selbst interessieren. Es mag merkwürdig erscheinen, unabhängige Anwälte, Marketinggurus, CFOs, Ingenieure und Berater mit einem Filmstar zu vergleichen. Aber begabte und hoch qualifizierte Leute arbeiten auf freier Basis, gerade weil sie dann selbst entscheiden können, woran und mit wem sie arbeiten. Haben sie diesen Sprung erst einmal gemacht, können sie sich kaum vorstellen, wieder in eine Festanstellung zurückzukehren“.

Falls Sie die deutsche Ausgabe verpasst haben, können Sie hier das Original nachlesen: HBR, The Rise of the Supertemp.